HTL Andorf



LEGO-League an der HTL Andorf

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In 12 Teams stellten sich am 20. März 48 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Neuen Mittelschulen aus dem Bezirk Schärding der Herausforderung, jeweils einen vollautonomen LEGO-Mindstorm Roboter zu bauen und anschließend so zu programmieren, dass dieser verschiedene Missionen erfüllen kann. Im Vorfeld dieser Finalveranstaltung erhielten die Teams ein umfangreiches Coaching von Schülerinnen und Schülern der HTL und FS Andorf.

© Valentin Köstler

 

Die ersten zwei Plätze konnten sich Teams aus der NMS Riedau sichern, gefolgt von der NMS Münzkirchen auf Rang drei. Gratulation an alle Teilnehmer und Danke an die Organisatoren, Sponsoren und nicht zuletzt an unsere Schülerinnen und Schüler, die als Coaches sicherlich einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet haben, bei einigen Kindern und Jugendlichen das Interesse an Wissenschaft und Technik nachhaltig zu wecken!

 

© Valentin Köstler

Weitere Fotos in der Fotogalerie.

 

Experimentale 2017

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Am 8. März fand die Experimentale nun bereits zum vierten Mal in der Sporthalle in Andorf statt. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler konnte auch heuer wieder ein reibungsloser Verlauf dieser großartigen Veranstaltung sichergestellt werden. Neben der Mithilfe bei der Veranstaltungsorganisation durch Mag. Martin Wastlbauer wurden auch drei Experimentierstände von unserem EXE-Team, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen, betreut. Insgesamt wurden für diesen Tag 28 Experimentierstände von ca. 200 Schülerinnen und Schülern aus allen Schulen des Bezirks vorbereitet. Mit ca. 1200 Gästen war diese naturwissenschaftliche Experimentalmesse auch heuer wieder ein voller Erfolg und das Experimentieren machte unseren Gästen sichtlich Spaß! Als Andenken an diese Veranstaltung gab es zum Abschluss noch eine Spektralbrille mit auf den Heimweg.

 

Link zum Bericht in der Bezirksrundschau

 

 

Weitere Bilder in der Fotogalerie

 

Vorläufige Aufnahme von Schülerinnen und Schülern für das Schuljahr 2017/18

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Die Listen der für das kommende Schuljahr vorläufig aufgenommenen Schülerinnen und Schüler der HTL und FS Andorf finden Sie untenstehend als Download.

 

Vörläufige Zuweisung eines Schulplatzes HTL für Kunststofftechnik

Vorläufige Zuweisung eines Schulplatzes FS für Maschinen- und Fertigungstechnik

   

Maturanten der HTL Andorf machen FACC-Produktion smart

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INDUSTRIE 4.0 ist gerade in der Kunststoffbranche, die zur Herstellung von Bauteilen die intensive Anwendung und Verkettung von Produktionsma­schinen notwendig macht, kein Schlagwort. FACC hat aus diesem Grund 2 Maturanten der HTBLA Andorf, Sebastian Krautzer und Nikolaus Freilinger, damit beauftragt, sich ein flexibles, bei allen Produktionsma­schinen einsetzbares Gerät zu überlegen, das 16 verschiedene Maschinenzustände abfragen kann. Die Daten sollen dann im hauseigenen Produktionsplanungs-Sys­tem zur Verfügung gestellt werden und unter anderem als Grundlage für die Ablaufoptimierung bzw. Effektivitäts­steigerung dienen. Wilfried Maier, Gruppenleiter Industrial Engineering bei FACC, fasst das Projekt der beiden jungen Ingenieure so zusammen: „Das entwickelte Gerät ermöglicht uns, die Auslastung der Maschinen zu ermitteln, und verhindert, dass unnötig in neue und teure Produktionsanlagen investiert wird. Die mögliche Ersparnis durch ein solches Datenerfassungs-System kann daher im 6-stelligen Bereich und mehr liegen. Auch unterstützt uns diese Datenerfassungs-Box im Bereich der Fehleranalyse und der Prozesskontrolle und verkürzt die Zeit zur Fehlerbehebung erheblich.“

 

Nikolaus Freilinger, Sebastian Krautzer mit Wilfried Maier, Gruppenleiter Industrial Engineering, vor einer Fertigungsanlage, die mit der Black Box in Zukunft überwacht werden soll.

 

Neben dem Entwerfen und der Herstellung der elektronischen Schaltung mussten die beiden Maturanten auch ihr Programmierwissen, das sie im Informatikunterricht vermittelt bekommen haben, unter Beweis stellen. Der verwendete Mikro-Controller wurde auch noch mit einer zusätzlichen Netzwerkkarte erweitert, damit die Einbindung ins Firmennetzwerk möglich ist. Das Ergebnis des Projekts ist eine „Black-Box“, die in jedem Schaltschrank leicht montiert werden kann und das Erfassen, Speichern und Abrufen der Daten möglich macht. Wilfried Maier lobt die beiden Maturanten aber nicht nur wegen dem Ergebnis, sondern auch wegen der Arbeitsweise: “Es war von unserer Seite sehr interessant, mit den Schülern zu arbeiten. Sie haben das Projekt nicht nur selbständig bearbeitet, sondern führten es auch mit wenigen Abstimmungen zu einer sehr kostengünstigen Lösung. Ein Punkt, der uns im Projekt ebenfalls wichtig war!“

 

Schüler der HTL Andorf machen Frauschers Sensoren noch "härter"

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Die Radsensoren am Eisenbahngleis müssen Hitze, Schnee und Wasser und Eis standhalten. Die Maturanten David Schreiner und Julian Schön haben zwei Materialien entdeckt, die diesen Belastungen standhalten.


Verglichen mit der Formel 1, müssen Frauscher-Radsensoren am Bahngleis die tausendfachen Werte, aufnehmen. Fraucher spricht von Temperaturen von minus 40 bis plus 85 Grad und Erdbeschleunigungen bis zu 5000 g. Deshalb müssen sie geschützt werden, um ihre Funktion – die sichere Gleisfreimeldung – ordentlich zu erfüllen. Und diesen Schutz zu finden, war die Aufgabe von David Schreiner und Julian Schön.

Die induktiven Radsensoren von Frauscher erfassen die Anzahl der Radachsen, die eine Schienenstelle überfahren. So ist es möglich, zu erkennen, auf welchem Streckenabschnitt sich ein Zug befindet. Vor mittlerweile zehn Jahren haben HTL-Maturanten bereits das Gehäuse eines Radsensors als Spritzgussbauteil optimiert. Dass diese nun den Umwelteinflüssen noch besser stand halten, darum kümmerten sich die zwei diesjährigen Maturanten in ihrer Diplomarbeit.

Nach einer ersten weltweiten Recherche standen den Schülern 140 Vergussmaterialien zum Einbetten der Elektronik zur Auswahl. In aufwändigen Versuchen und Tests haben die beiden jungen Techniker zwei Produkte herausgefiltert, die den großen Belastungen schlussendlich standhielten. So haben ein deutsches und ein amerikanisches Produkt, das schlussendlich auch ausgewählt wurde, bei den durchgeführten Zug-, Härte- und Viskositätsprüfungen sowie der Kontaktwinkelmessung am besten abgeschnitten.

Nach den noch laufenden Dauerversuchen im Labor bei Frauscher wird eine Kleinserie für den Einsatz in ausgewählten internationalen Bahnnetzen produziert, um die auch Praxistauglichkeit positiv bestätigen zu können.

 

Julian Schön (Mitte) und David Schreiner (re.) mit Gerald Buchinger, Production & Supply Chain Director bei Frauscher. (Foto: Frauscher)

   

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